Gemeinde Thalmässing

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Markt Thalmässing

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Kleinhöbing

Porträt

Kleinhöbling
Kleinhöbling

Einwohner zum 01.11.2015: 104

Kleinhöbing liegt ganz im Osten der Marktgemeinde in Thalachtal an der Straße nach Greding. Vor dem 12. Jahrhundert war der Ort "Hebingen" im Besitz der gleichnamigen Herren, von denen es die Probstei Berchtesgaden etwa um 1130 erwarb und 1414 an das Kloster Kastl verkaufte. Später gehörte er den Herren von Stauf. Seit dem 13. Jahrhundert wird zwischen zwei Gemeindeteilen unterschieden; nur Kleinhöbing zählt heute zu Thalmässing. Seit 01.07.1971 in die Gemeinde Thalmässing eingegliedert.

Kleinhöbing gehört zur Pfarrei St. Gotthard. Kleinhöbing hat mit Großhöbing zusammen eine Feuerwehr, obwohl die beiden Ortschaften zu verschiedenen Gemeinden gehören.

Der Tod des Matthias Klein

Kleinhöbing erlangte in Rechtskreisen Berühmtheit durch die Strafsache Simon Fuchs. Simon Fuchs hatte nämlich am 29. September 1799 nach einem Streit vor dem Wirtshaus des Paul Dollinger in Kleinhöbing den Bauern Mathias Klein aus Kleinhöbung erstochen. 

Simon Fuchs, der in Kleinhöbing geboren wurde, war 1797 aus der Österreichischen Armee desertiert und schlug sich mit Gelegenheitsarbeiten, insbesondere mit Korbflicken durch. Der Streit entstand, weil Simon Fuchs, der zu dieser Zeit in Göllersreuth untergekommen war, dringend eine Wohnung suchte und meinte, die Gemeinde Kleinhöbing müsse ihm eine solche geben. Simon Fuchs wurde zu einer Festungshaft von 10 Jahren verurteilt. Das Besondere an diesem dokumentierten Rechtsfall ist, dass er uns heute Einblicke in die Strafermittlung und -verfolgung des preußischen Kameralamtes Thalmässing gibt und dass anhand dieses Straffalles Fragen von Verschuldung und Tatnachweis in der Fachliteratur erörtert wurden.

Im Detail

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Sehenswürdigkeiten
Eine Kirche St. Peter und Paul entstand nach 1130; zeitweise gab es auch eine klösterliche Niederlassung, von der sich allerdings nichts mehr erhalten hat. Die Erbauungszeit der ehemaligen Kirche ist nicht bekannt, sie wurde im 18. Jahrhundert umgebaut, Chor und Dachreiter wurden abgetragen. Die ehemalige Kirche befindet sich nördlich der Staatstraße. Sie kann nicht besichtigt werden.
Gleich am Ortseingang weist ein Denkmal auf die Flurbereinigung hin. 

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